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Auch Kleinkinder und Babys benötigen für einen Kinderreisepass oder Reisepass biometrische Passbilder. Wie man ein biometrisches Baby-Foto selbst erstellt, zeigen wir in diesem Artikel.

Passbild-Bestimmungen und geltende Ausnahmen

Da die biometrischen Passbild-Bestimmungen auch für Babys und Kleinkinder gelten, sollte man sie sich zunächst anschauen. Die Beispiel-Bilder verdeutlichen schnell, worauf man zu achten hat.

Übertrieben biometrisches Babyfoto

Die Kleinen werden behandelt wie die Großen.

Die Ausnahmen für Kleinkinder und Säuglinge werden dort ebenfalls aufgeführt. Bei Säuglingen und Kleinkindern bis zum vollendeten 6. Lebensjahr sind Abweichungen in der Kopfhaltung (nicht von der Frontalaufnahme!), im Gesichtsausdruck, sowie hinsichtlich Augen und Blickrichtung zulässig.

„Lächeln ist bei den ganz Kleinen erlaubt.“

Wichtiger als der Gesichtsausdruck des Babys ist also, dass das Gesicht absolut frontal aufgenommen wird, und ein heller Hintergrund vorhanden ist, der sich deutlich von der Kleidung des Babys abgrenzt. Des weiteren sollen keine Schatten im Gesicht des Säuglings/Babys oder auf dem Hintergrund zu sehen sein, weshalb das Foto am besten bei Tageslicht in einem hellen Raum oder draußen vor einer weißen Hauswand gemacht werden sollte.

Tipp für Babys

  • Sehr gute Ergebnisse erzielt man, wenn man das Baby in einem hellen Raum auf ein weißes Laken legt und mit (oder hinter) der Kamera für genügend Spannung sorgt, damit das Baby seine Aufmerksamkeit in Richtung der Linse richtet und den Kopf nicht wegdreht.

Das Ausgangsfoto erstellen

Der Blick muss bei Babys – wie beschrieben – nicht zwingend in die Kamera oder in Richtung der Kamera gerichtet sein. Oberstes Ziel ist, das Gesicht frontal abzubilden. Wird der Kopf kaum bewegt, kann man die Kamera dazu einfach in einiger Entfernung mittig vor dem Gesicht halten. Beide Wangen und sollten gleichermaßen erkennbar sein – dann ist es frontal.

Bei etwas älteren Kleinkindern darf man nicht den Fehler machen, sie als Erwachsener aus dem Stand zu fotografieren. Die Kamera befindet sich dann zu hoch, weit oberhalb des Kopfes des Kindes. Das Kind könnte zwar den Kopf weit nach hinten neigen, damit die Perspektive zur Kamera stimmt — besser ist jedoch, die Kamera auf Augenhöhe des Kindes zu halten. Dazu muss man eventuell in die Hocke gehen. Wird das Bild von oben aufgenommen, lässt es sich später eventuell nicht korrekt an die biometrische Schablone anpassen.

Für eine gute Ausleuchtung sollte das Kind direkt in Richtung eines Fensters schauen. Das Gesicht ist dann meist gut ausgeleuchtet. Babys können bspw. vor einem Fenster auf ein helles Laken gelegt werden.

Für einen geeigneten Hintergrund eignet sich natürlich eine helle Wand. Doch nicht immer hat man eine helle Wand gegenüber von einem Fenster. Auch hier kann wieder ein helles Laken verwendet werden. Soll das Foto bei uns bestellt werden, spielt der Hintergrund jedoch kaum eine Rolle, da wir ihn ohnehin retuschieren. Lege dann lieber Wert auf ein optimal ausgeleuchteten Gesicht.

Hinweis für Besteller

  • Wir tauschen den Hintergrund bei allen bestellten Fotos im Zuge unserer Tauglichkeits-Überprüfung und anschließenden Überarbeitung aus. Du brauchst daher nur auf die optimale Ausleuchtung des Gesichts zu achten.

Man sollte sich nicht seitlich zu einem Fenster stellen. Dann entstehen leicht Schatten im Gesicht. Oft ist eine Gesichtshälfte wegen des seitlichen Lichts dann deutlich dunkler als die gegenüberliegende.

Anpassen mit dem Passfoto-Generator

Passfoto-Generator
Das beste Bild kann dann in unserem Passfoto-Generator an die biometrische Schablone angepasst und zugeschnitten werden.

Beim Anpassen an die biometrische Schablone ist die Kinnlinie auf jeden Fall einzuhalten. Abweichungen im Augenbereich nach unten sind möglich (treten fast immer auf) und sind erlaubt.

 

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