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Biometrie

Unter Biometrie im Zusammenhang mit Passbildern versteht man das Messen einiger unveränderlicher Abstände des Gesichts einer Person. Die Abstände der Augen, von Nase zum Kinn, der Mundwinkel, usw. – alle für sich genommen tauchen sie wahrscheinlich unzählige Male auf der Welt auf. In Kombination lassen sich Gesichter von Personen so jedoch spezifischer bestimmen und vor allem in Zahlen ausdrücken und digital leichter verarbeiten.


Was sind biometrische Passbilder?

Biometrisches Passfoto
Biometrische Passbilder sollen die digitale Verarbeitung der Gesichter vereinfachen, indem sie einheitliche Anforderungen für die Erstellung von Passbildern vorgeben. Damit die benötigten Merkmale auf dem Foto gut erkannt und vermessen werden können, stellen die Anforderungen gewisse Qualitätsstandards an die Aufnahme, das Foto und die Ausführung der Aufnahme.

Die angesprochenen Biometrie-Merkmale, wie bspw. der Abstand der Augen sind unveränderlich – je nach Perspektive scheint sich der relative Abstand jedoch zu verändern. Durch die Festlegung der absoluten Frontalaufnahme ist die Perspektive auf jedes Gesicht gleich und Merkmale werden vergleichbar(er).

Damit alle gewünschten Merkmale beim biometrischen Passbild auch einwandfrei und möglichst automatisiert mithilfe von Algorithmen erkannt werden können, muss das Gesicht optimal ausgeleuchtet sein und insbesondere die Qualität des Fotos muss stimmen.


Pflicht für folgende Ausweise

Seit dem 1. November 2010 sind für alle in Deutschland gängigen Ausweisdokumente biometrische Passbilder Pflicht. Dies umfasst:

Ausweis Pflicht seit Strenge
Reisepass 2005 sehr streng
Personalausweis 2010 streng
Führerschein 2008 gemäßigt

Anforderungen an biometrische Passbilder

passbild-bestimmungen-am-monitorDie Anforderungen an biometrische Passfotos wurden in Deutschland von der Bundesdruckerei formuliert. Fotos müssen an eine von ihr vorgegebene biometrische Schablone angepasst werden und darüber hinaus alle Anforderungen der Passbild-Bestimmungen erfüllen. Der Zweck ist wie gesagt, die automatisierte Erkennung der biometrischen Merkmale des Gesichts zu erleichtern.

Die wichtigsten Anforderungen sind:

  • Das Passfoto bildet das Gesicht absolut frontal ab.
  • Der Blick ist direkt in die Kamera gerichtet.
  • Lächeln verboten – gefordert wird ein „neutraler Gesichtsausdruck“.
  • Der Hintergrund ist einfarbig – weiß, hellgrau oder grau.
  • Es gibt keine Schatten im Gesicht oder auf dem Hintergrund.

Alle Anforderungen im Detail haben wir im Artikel „Wie mache ich ein biometrisches Passfoto?“ aufgeführt.


Biometrische Passbilder selber machen

Die größte Hürde beim Erstellen eines biometrischen Passbildes ist das genaue Einhalten der geforderten Maße.

Das Foto an sich auf das Format 35 mm x 45 mm (3,5 cm x 4,5 cm) zu bringen ist kein Problem – aber wie sieht es mit den Maßen Kinn bis Scheitel, Augenposition, Nasenposition und Ausrichtung des Kinns aus? Ganz schön kompliziert…

Das haben wir uns 2009 auch gedacht. Und deshalb gibt es seither unseren Passfoto-Generator, mit dem man einfach Fotos an die biometrische Schablone anpassen und auf die richtige Passbild-Größe schneiden kann.

Leg‘ jetzt los und erstelle Dir Dein biometrisches Passbild! Es gibt nur 3 Dinge zu tun:

  1. Biometrische Passbild-Bestimmungen ansehen.
  2. Foto aufnehmen.
  3. Foto im Passfoto-Generator an die biometrische Schablone anpassen und auf die richtige Größe schneiden.

Du kannst Dein Foto in unserem Passfoto-Generator auf das gewünschte Format zuschneiden und Dein Gesicht anhand einer Schablone ausrichten.

Passfoto-Generator

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