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Elektronischer Personalausweis (seit November 2010)

Der neue elektronische Personalausweis im Scheckkartenformat kostet 28,80 Euro – mehr als dreimal so viel wie bisher. Wer unter 24 Jahre alt ist, erhält das Dokument mit einem Chip zur elektronischen Identifizierung vom 1. November an zum ermäßigten Preis von 22,80 Euro anstatt der ursprünglich angekündigten 19,80 Euro. Der erste Personalausweis für Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren ist nicht mehr wie bisher kostenfrei.

Für die neuen Funktionen des elektronischen Personalausweises können ebenfalls Kosten anfallen. Eine Übersicht dieser Kosten:

  • Unter 24 Jahren: 22,80 Euro
  • Über 24 Jahren: 28,80 Euro
  • Vorläufiger Personalausweis: 10,00 Euro
  • Aktivierung, Entsperrung Online-Ausweisfunktion: 6,00 Euro
  • Änderung der PIN: 6,00 Euro

Die genauen Kosten können der Gebührenverordnung für den neuen Personalausweis auf der Seite des Bundes entnommen werden.

Keine Gebührenentlastung bei Hartz IV

Seit Einführung des neuen biometrischen Personalausweises sind die Kosten mehr als 3 Mal so hoch wie bis zum November 2011.

Allerdings müssen auch Hartz IV Bezieher die vollen Gebühren für den neuen Personalausweis zahlen. Ursprünglich war geplant, die Gebühren für den Personalausweis ab Jahresbeginn 2011 entfallen zu lassen. Doch der schwarz-gelben Bundesregierung zu folge sind in den fünf Euro höheren ALG II Regelsatz sind angeblich die Gebühren bereits eingerechnet.


Eine teure Angelegenheit?

Der Passfoto-Generator schneidet Bilder ins korrekte Passfoto-Format.

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Der neue Personalausweis ist im Vergleich zum alten in etwa vier Mal so teuer. Die nötigen biometrischen Passbilder sind auch teurer, als die früher verwendeten nicht-biometrischen. Wenn Du ein wenig zeit und Geld sparen möchtest, kannst Du Dein Passfoto in unserem Passfoto-Generator kostenlos auf das richtige Seitenverhältnis zuschneiden.

Alter Personalausweis

Der alte Personalausweis kostete 8 Euro. Damit lagen wir im Durchschnitt deutlich unter den Preisen unser europäischen Nachbarländer.

Die erstmalige Ausstellung des Personalausweises an Personen, die das 21. Lebensjahr noch nicht vollendet hatten, war in der Regel kostenlos.

Die Gebühr konnte ermäßigt werden oder von ihrer Erhebung ganz abgesehen werden, wenn die gebührenschuldende Person bedürftig war. Die Gebühr konnte abweichen, wenn beispielsweise ein noch länger gültiger Personalausweis gestohlen oder verloren wurde. Auskünfte erteilte die zuständige Behörde (in der Regel das Einwohnermelde-, Passamt oder Bürgerbüro bzw. die Stadt- oder Gemeindeverwaltung).