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In den USA 🇺🇸 wird ein anderes Passfoto-Format verwendet, als bei uns in Deutschland. Die allgemeinen Anforderungen sind jedoch sehr ähnlich. Auf dieser Seite stellen wir zunächst das Passbild-Format dem deutschen gegenüber und widmen uns dann den Anforderungen ans Bild und die fotografierte Person.

Das amerikanische Passfoto-Format

Passfotos in den USA sind absolut quadratisch und haben die Maße 2 × 2 inch (oder Zoll), was in etwa 5,08 × 5,08 cm entspricht.

Passfoto Vergleich Deutschland / USA

Der Kopf nimmt bei amerikanischen Passfotos nicht die gesamte Bildfläche ein, wird aber ebenfalls an einer Schablone ausgerichtet. Seine Größe liegt nach der Anpassung zwischen 27 mm und 30 mm (1.06″ – 1.18″). Aufgrund des größeren Bild-Formats sind auch die Schultern und große Teile des Oberkörpers abgebildet. Wie diese aussehen und positioniert sind, ist nicht relevant – es geht primär um dem Kopf. Du solltest jedoch darauf achten, nicht unbedingt weiße Kleidung zu tragen, damit Du Dich vom Hintergrund abhebst.

Das Schaubild oben zeigt die Ausrichtung des Kopfes auf einem Passfoto nach den Passbild-Bestimmungen Deutschlands und der USA – links das deutsche, rechts das amerikanische.

Die US-amerikanische Passbild-Schablone ist nachfolgend abgebildet. Wenn Du ein Foto an sie anpassen möchtest, kannst Du gerne unseren kostenlosen Passfoto-Generator für die USA verwenden. Mit ihm kannst Du Dein Foto einfach an die Schablone anpassen und es wieder kostenlos herunterladen. Bei der digitalen Beantragung eines US-Visums kannst Du das Foto so direkt verwenden.

US-amerikanische Passbild-Schablone

US-amerikanische Passbild-Schablone


Ähnliche Anforderungen

Die Anforderungen der amerikanischen Behörden an Passfotos ähneln sehr den in Deutschland geltenden Passbild-Bestimmungen. Beide orientieren sich immerhin am internationalen ICAO-Standard.

Frontalaufnahme

Gefordert wird wie bei uns der absolut frontale Blick direkt in die Kamera. Die USA machen jedoch nicht so einschränkende Vorgaben zur Kopfhaltung, wie die deutschen Behörden. In Deutschland lassen sich Gesichter bei minimaler Neigung nach vorn meist schon nicht mehr an die biometrische Schablone anpassen. In den USA gibt es keinen strengen Augenbereich. Es geht eher um die allgemeine Kopfgröße auf dem Bild, und darum, dass das Gesicht detailliert erkennbar ist.

Gute Ausleuchtung

Du solltest daher ebenfalls auf eine gute Ausleuchtung des Gesichts achten. Schaust Du bei der Aufnahme in Richtung eines Fensters, sollte Dein Gesicht gut ausgeleuchtet sein. Die Behörden fordern zudem einen neutralen Blick. Grimassen, Lächeln, selbst ein offener Mund – alles sind leider Ablehnungsgründe.

Bildausschnitt

Aufgrund des größeren Bildausschnittes musst Du die Kamera bei der Aufnahme des Ausgangsfotos etwas weiter weg positionieren. Alleine klappt es somit nur noch mit einem Selbstauslöser – kein Arm ist lang genug. 😉 Besser wäre, jemand hilft Dir kurz und nimmt ein paar Fotos von Dir auf.

Das beste kannst Du dann hier einfach zuschneiden.

Keine Brillen

Bis letztes Jahr waren Brillen kein Problem, solange sie keine starken Spiegelungen aufwiesen, oder die Augen verdeckten. So handhaben es ja auch die deutschen Behörden. Mittlerweile sind Brillen 👓 auf US-Passfotos ausdrücklich nicht mehr gestattet und Passfotos mit Brille werden kategorisch abgelehnt. Dies gilt auch für Visa! Du solltest Deine Brille daher auf jeden Fall abziehen, damit Dein Visum- oder Greencard-Antrag nicht abgelehnt wird.

Eine kurzweilige Darstellung der wichtigsten Anforderungen auch im Video des U.S. Department of State.


Nachfolgend noch einmal die Eigenschaften von deutschen und US-amerikanischen Passbildern im Vergleich:

Eigenschaft Deutschland United States
Passbild-Breite 35 mm 50,8 mm ≈ 2″
Passbild-Höhe 45 mm 50,8 mm ≈ 2″
Gesichtshöhe 32 – 36 mm 27 – 30 mm / 1.06″ – 1.18″
Ausrichtung an Kinnlinie horizontal mittig zentriert
vertikal etwas oberhalb der Mitte
Hintergrund weiß oder hellgrau weiß

In dieser Tabelle ist leider alles fettgedruckt, weil sie nur Unterschiede aufzeigt.

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